Berichte 2025

Eigentlich waren die 45 Jahre „Ju-Jutsu-im-TuS-Ahausen“ schon im Mai 2025 erfüllt, aber wie das dann so ist: die Turnhalle muss frei sein, es muss ein Referent gefunden werden und natürlich darf alles nicht mit anderen wichtigen Terminen kollidieren.

Am 27.09.25 war es dann soweit und Enno Häberlein, 6. Dan JJ aus Schwäbisch Hall kam nach Ahausen, um morgens einen Bundes-Kinderlehrgang für knapp 50 Kinder und nachmittags einen Bundeslehrgang für fast 40 Ju-Jutsuka zu leiten. Enno, der schon viele Jahre im Lehrteam Jugend und als Referent Jugend für den DJJV im Einsatz ist, hatte durch seine ruhige und sympathische Art schnell alle Sportlerinnen und Sportler auf seiner Seite.

Bevor es jedoch losging, ließ es sich der Vereinsvorstand des TuS Ahausen nicht nehmen, der Ju-Jutsu-Abteilung und den verdienten Trainerinnen und Trainern in einer würdigen Laudatio zu gratulieren.

Dann ging es aber los: In seinem Programm hatte der Referent vermeintlich einfache Techniken eingebaut, die er durch kleine Optimierungen so veränderte, dass die Ausführung wesentlich effektiver und einfacher erfolgen konnte. Zwischendurch wurde das Techniktraining durch witzige Spiele unterbrochen, die nicht nur den Kindern viel Spaß bereiteten, sondern auch den Erwachsenen. Zu den Spielen gab es jeweils moderne und fetzige Musik.

Die Würfe kamen natürlich nicht zu kurz: Rollwürfe mit anspruchsvollen Eingängen oder Opferwürfe mit pfiffigen Übergängen machten die Lehrgänge für alle überaus interessant und kurzweilig.

Die Kinder freuten sich riesig darüber und waren natürlich auch sehr stolz, dass Enno ihnen am Ende des Lehrgangs mit einem schwarzen Stift den „Drachen“ hinten auf die Gi-Jacke malte. In einer bemerkenswerten Leichtigkeit, wie man es sonst nur von Otto Walkes mit den gemalten Elefanten kennt, zeichnete Enno „mal eben“ die Drachen auf die Anzüge. Eine sehr gelungene Idee.

Zwei Lehrgänge am Tag waren erfolgreich gelaufen und alle Ju-Jutsuka, der Ausrichter und auch der Referent waren zum Schluss zufrieden: Der Beifall für den Referenten war nicht zu überhören!