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An einem Samstag Anfang Februar hieß es wieder „Fit für die Fete“ und alles drehte sich um das Thema Jugendliche und Party. Das Dream-Team für die Ausbildung der Frauen- und Mädchenselbstverteidigung, Frauke Schlichting und Andreas Woyth hat mit altbewährter Kompetenz Jung und Alt für ihre Paradedisziplin begeistern können. Einige so sehr, dass sie für den vierstündigen Kurs extra aus Dresden nach Helmstedt anreisten. So kam eine harmonische Mischung aus alten und neuen Gesichtern zusammen.

Dass das Thema den beiden Referenten sehr am Herzen lag, merkte man sofort. Mit viel Herzblut und Engagement führten sie alle Anwesenden durch den von ihnen konzipierten Kurs. Angefangen bei der Frage „Wie kriege ich meine Eltern dazu, das ich auf die Party darf“, über „Wie komme ich da eigentlich hin“, bis hin zu Situationen, die brenzlig werden können, wurde alles mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erarbeitet und natürlich auch ausprobiert. Hierbei hatten alle Ju-Jutsuka offensichtlich den meisten Spaß!

Vertrauensspiele, Stressgassen - alles wurde so durchgeführt, als wären die Übenden selbst Schülerinnen und Schüler und erlebten harmlose Überraschungen, die aber durchaus zum Nachdenken anregten.

Da zur Party nicht selten Alkohol gehört, war dieser Umstand eines der Hauptthemen. Hierbei wäre es wichtig, keine Verbote auszusprechen, sondern den verantwortungsvollen Umgang mit alkoholischen Getränken zu vermitteln. Die sogenannten Rauschbrillen sorgten hierbei für viel Heiterkeit. Sie simulierten einen alkoholisierten Zustand, was die alltäglichsten Dinge als sehr schwierig erscheinen ließen.

Leider ging der schöne Nachmittag vorbei und der Kurs war gefühlt viel zu kurz, um alles in aller Ausführlichkeit zu testen. Allerdings war dieses Kursthema nie so aktuell, wie in den letzten Jahren. Weitere Lehrgänge sind deshalb überaus wichtig und erforderlich, um das sensible Thema möglichst breit zu streuen.

 

Medienteam NJJV

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