Wer kennt die Situation im Vereinstraining nicht: eine Armverletzung, eine aufgeplatzte Kopfwunde oder plötzlich steht bei einem Kind nach einer Ju-Jutsu-Technik der Daumen nach hinten. Was ist jetzt zu tun? Es kommt immer wieder vor, dass sich Sportlerinnen oder Sportler während des Trainings verletzen, umso wichtiger ist es, dass die Verantwortlichen im Dojo sich mit der ERSTEN HILFE umfassend beschäftigt haben. Es ist umsichtiges und kompetentes Handeln gefragt, ohne Panik zu erzeugen.

Auf genau dieses Thema zielte der kürzlich in der Ju-Jutsu Abteilung des Delmenhorster Turnerbundes ausgerichtete ERSTE HILFE - Lehrgang ab. Im Auftrag des Bezirksfachverbandes Weser-Ems wurde dieser Lehrgang über neun Unterrichtsstunden im DTB-Studio angeboten. Er war zugleich als Trainer-Weiterbildung angelegt.

Der Einladung folgten 27 aktive Ju-Jutsu-Trainerinnen und Trainer aus allen Bezirksfachverbänden des NJJV, davon zehn DTB-Ausbilder/Helfer/Innen.

Der sympathische Referent Thilo Schäck (2. Dan Ju-Jutsu) aus Osnabrück ist zugleich Fachausbilder der Medical Life Care im Auftrag der „Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung“.
Nach einem Grußwort des 1. Vorsitzenden des DTB, Erich Meenken und dem Abteilungsleiter Ju-Jutsu, Frank Hörschgen wurde in Theorie und Praxis die ERSTE HILFE im allgemeinen, sowie bei speziellen Sportverletzungen gelehrt und geübt.

Durch seine motivierende Art gelang es dem Referenten sofort, alle zur aktiven Mitarbeit zu begeistern. Dabei wurden auch die Grundlagen, wie z.B. Notruf absetzen (5-W-Fragen), Absicherung des Verletzten, Atem- und Pulskontrolle, stabile Seitenlage, Verband anlegen (auch als Druckverband) oder Benutzung des AED-Gerätes intensiv geübt. Als besondere Herausforderung baute der Fachausbilder einen Parcour auf, an dem in Teams an acht Stationen verschiedene Aufgaben gelöst werden mussten. Dabei galt es -teilweise mit Transportaufgaben- die Erstversorgung von verschiedenen Verletzungen zu gewährleisten.

Dass der Lehrgang, wie auch der gesamte Rahmen bei allen Beteiligten sehr gut ankam, zeigte neben einer sehr positiven Stimmung im gesamten Lehrgang der lange Applaus am Ende des sehr intensiven Lehrgangstages. Es bleibt aber der Grundsatz: Ein ERSTE HILFE - Lehrgang ist nicht für die Ewigkeit – eine Auffrischung ist immer wieder erforderlich und muss zur Selbstverständlichkeit werden.

 

Medienteam NJJV

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