Am 20. Mai 2017 fand in Nordholz, geografisch zwischen Bremerhaven und Cuxhaven gelegen, ein Landeslehrgang anlässlich des 110-jährigen Bestehens der TSG Nordholz statt.

Die Veranstaltung teilte sich in mehrere Abschnitte auf:
Vormittags wurde ein Lehrgang unter der Leitung von Andreas Wolter (4. Dan Ju Jutsu / Bezirksjugendreferent Lüneburg) durchgeführt.

35 Kinder folgten dem Aufruf und konnten ihre Kenntnisse in verschiedenen Wurftechniken erweitern. Der Referent vermittelte die Techniken jugendgerecht, so dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neben der Schulung auch noch sehr viel Spaß dabei hatten.
Er baute zwischendurch immer wieder mal ein Spiel ein, um die Konzentration nicht abflachen zu lassen. So vergingen zwei Stunden wie im Fluge und am Ende waren einige überrascht, dass die Zeit schon um war.

Am frühen Nachmittag gingen die Erwachsenen auf die Matte:
Referenten waren Lars Müller (5. Dan Ju Jutsu) und Stefan Gautier (4. Dan Ju Jutsu) vom Bremer Landesverband. Ihre Themenauswahl bestand aus Stock- und Bodenkampf. Beide Trainer sind in ihren Fachbereichen wahre Spezialisten.

Die Halle war für den Lehrgang in zwei Sektionen aufgeteilt und die Sportlerinnen und Sportler nach ihren Graduierungen zugeordnet. So konnten die Trainer entsprechend des Kenntnisstandes  der Ju Jutsuka ihre Techniken vermitteln. Nach einer Trainingseinheit wurde dann die Übungsfläche gewechselt.

Lars Müller demonstrierte sein Können mit dem Stock. Es schien, als wäre der Stock mit seinem Arm verwachsen - so schnell und effektiv ließ er den Stock wirbeln. Was so einfach aussah, war gar nicht so einfach umzusetzen. Aber geduldig zerlegte er jede Technik Stück für Stück in seine Bestandteile. Zur Beruhigung erklärte er außerdem noch, dass für diese Techniken viele Jahre Training notwendig seien und er am Anfang auch mal klein angefangen habe.

Stefan Gautiers Schwerpunkt war der Bodenkampf, insbesondere das Brazilian Jiu Jitsu (BJJ). Nach einem typischen „brasilianischen“ Aufwärmen ging`s gleich los mit Bewegungslehre und Grundtechniken am Boden. Danach folgten Gegen- u. Weiterführungstechniken. Es war schon beeindruckend, wie zügig und wirkungsvoll der Referent die Gegner bzw. Schüler „verpacken“ konnte. Aber auch hier läuft ohne jahrelanges Training nichts.

Nach Lehrgangsende wurde draußen vor der Halle bei bestem Wetter noch viel gefachsimpelt – dazu natürlich einige Kaltgetränke und etwas für das leibliche Wohl. Letztendlich war es für alle Beteiligten ein gelungener Trainingstag, der auch wegen der vorbildlichen Kooperation mit dem Bremer Landesverband und den Vereinen des OSC Bremerhaven und des ATS Buntentor zu einem freundschaftlichen Verhältnis geführt hat.

Medienteam NJJV

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