Dies war der Grundgedanke eines Bundeslehrgangs mit Lars Müller, 6. Dan Ju-Jutsu, Trainer A+B BS, Trainer B Gewaltprävention, Vizepräsident Breitensport im DJJV, am 25. April 2026 in Oldenburg, zu dem sich mehr als 50 Ju-Jutsuka aus dem gesamten Nordwesten einfanden.
Als Übungsgrundlage nahm Lars die Ju-Jutsu Prinzipien. Er nannte es ein Ju-Jutsu prinzipienorientiertes Training. Das übliche Aufwärmtraining entfiel.
Es war arbeiten aus der Bewegung angesagt. Aufgewärmt wurde mit der „Ballmaschine“. Ein Ju-Jutsuka führte repetitive Bewegungen/Atemi mit der Hand aus und der oder die jeweilige Partner*in reagierte mit vorgegebenen Abwehrbewegungen. Es folgten diverse Hand-Fuß Koordinationen, wie z.B. Hand-Hand-Fuß-Fuß oder Hand-Fuß-Hand-Fuß, abwechselnd von den Übenden praktiziert.
Der nächste Teil waren Hebelketten. Diese wurden abwechselnd und in verschiedenen Schwierigkeitsstufen trainiert.
Bei der Messerabwehr stellte Lars die „Nähmaschine“ vor. Abgewehrt und gekontert werden sollten repetitive Messerangriffe wie z.B. mit dem Messerstich. Hier zeigte sich am besten das Motto des Lehrgangs: Bewegen, Bewegen und nochmals Bewegen.
Am Ende des Lehrgangs führte Lars noch einmal aus, was ihm wichtig ist: Das Üben und Trainieren muss Spaß machen. Locker und entspannt sollte es sein und nicht „krampfig“ oder gespickt mit „hauruck“ Techniken. Techniken nicht statisch trainieren, sondern dynamisch aus der Bewegung heraus. Bewegungsabläufe spüren, fühlen und reagieren.
Ein gelungener und interessanter Lehrgang und, wie man am Applaus am Ende hören konnte, rundum zufriedene Ju-Jutsuka.












