Trainer-C Ausbildung 2016

Jedes Jahr kommen junge und ältere, aber auf jeden Fall motivierte Nachwuchstrainer zusammen, um gemeinsam durch die Ausbildung des NJJV die Lizenz und auch Auszeichnung „Trainer C“ zu erreichen. So war auch der diesjährige Ausbildungsjahrgang unter der Leitung des „Direktors Lehre“ Thomas Müller wieder eine dieser Mischung von Jung und „Alt“, von Wettkämpfern und Breitensportler und von besonderen Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können. Aber durch die gemeinsame Leidenschaft am Ju-Jutsu fanden sie sofort zu einer freundschaftlichen 13-köpfigen Gruppe zusammen.

So war dann auch die eine oder andere Theoriestunde durch den Zusammenhalt der Gruppe und die zahlreichen Beispiele der Referenten nicht nur trockene Theorie, sondern immer auch ein Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern und Referenten. Das vom DOSB vorgegebene theoretische Grundgerüst wurde von den Referenten anschaulich für die Ju-Jutsuka dargestellt und – das bestätigen auch die Ergebnisse der Lernerfolgskontrolle – von den Sportlern nachhaltig aufgesogen.

Wer lacht, lernt besser: dieses Motto wurde dann auch mit auf die Matte genommen und so mancher Teilnehmer fragte sich nach den jeweiligen Wochenenden, ob der Bauchmuskelkater eigentlich von den zahlreichen Praxiseinheiten oder vielleicht doch auch ein bisschen vom vielen Lachen kam.

Auch die „Verlängerer“, also Ju-Jutsuka, die zur Verlängerung ihrer Lizenz an Teilen der Ausbildung teilnahmen, wurden herzlich in die Gruppe aufgenommen.

Bei allem Spaß am Sport blieben aber die Relevanz und Ernsthaftigkeit der Technikvermittlung und die unterschiedlichen Anforderungen an verschiedene Zielgruppen präsent. Nach einem anstrengenden Praxistag konnten beispielsweise auch die jüngeren Sportler die Anforderungen für ein gelungenes Seniorentraining in den eigenen Knochen spüren. Ein großes Augenmerk legte Thomas Müller auf die Vermittlung der Technikprinzipien und die Methoden zum Technikerwerb. Zusätzlich wurden die Sportler erneut spielerisch an das Thema Kata herangeführt, erlebten eine methodische Reise durch die verschiedenen traditionellen Selbstverteidigungs-Katas und zogen klar für sich das Fazit: Kata macht Spaß! Während Hilfsmittel und Spiele anfangs noch zaghaft von den Teilnehmern ausprobiert wurden, war der Spieltrieb der Gruppe mit jedem Wochenende ungebremster.

Ruhig wurde es nur kurz vor der Abschlussprüfung: Konzentriert arbeiteten sich die Teilnehmer durch den schriftlichen Teil und bewiesen, dass sie sich gut vorbereitet hatten. In der anschließenden praktischen Prüfung demonstrierte jeder Teilnehmer einen Auszug aus der jeweiligen Lehrprobe, die aus einer Stundenausarbeitung einer vorher zugelosten Ju-Jutsu-Technik bestand. Hier bewies die Gruppe erneut Zusammenhalt: alle arbeiteten fleißig über viele Stunde auf der Matte mit. Aber das fiel bei den guten bis sehr guten Ausarbeitungen und der Umsetzung der Themen auch Niemandem schwer. Tolle Ergebnisse für jeden Einzelnen und auch für die Gruppe, denn am Ende des Prüfungswochenendes stand fest: Alle haben bestanden und kehren mit vielen neuen Ideen in ihre Vereine zurück.

Anmeldungen für den Ausbildungsjahrgang 2017 sind ab sofort unter diesem Link möglich.

 

Medienteam NJJV

 

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